Goldregen mit den Youngstern "Maple Leaf", "Australien Kangaroo" und "Wiener Philharmoniker"

Beginnen wir das noch junge Jahr mit einem Goldregen, zunächst der Vorstellung von dem kanadischen Youngster „Maple Leaf“.

Neben dem südafrikanischen Krügerrand ist der Kanadische „Maple Leaf“ die beliebteste Anlagemünze. Kanada ist nicht nur bezüglich seiner einzigartigen Natur ein Wunder, neben Schnee und riesigen Wäldern gibt es Diamanten, Wüstenlandschaften mit Kamelen sowie wahre Schlangengruben, und eben diese beliebte Anlagemünze „Maple Leaf“.

Diese Anlagemünze ist eine der jungen Generation, da sie erst seit 1979 geprägt wird und in Kanada ein offizielles Zahlungsmittel ist.

Eine Seite ziert das kanadische Ahornblatt, die andere Seite zeigt das Konterfei der Königin Elisabeth II. .

Die Münzprägeanstalt ist die Royal Canadien Mint/ Monnaie Royale Canadienne in Ottawa. Die ersten Prägungen wiesen einen Feingehalt von 999 Tausendsteln Gold auf, was noch gesteigert wurde auf 999,99 Tausendstel.

Die Münzen sind in diversen Stückelungen von 1 g bis 1 Unze erhältlich. In anderen Stückelungen ist der „Maple Leaf“ auch in Silber, Platin oder Palladium erhältlich. Etliche Sondereditionen wie z. B. zum Wild Life Kanadas mit den Portraits von u.a. Elch, Bär oder Adler wurden herausgegeben.

2007 wurde auch eine auf sechs Stück begrenzte Version mit einem Gewicht von 100 kg hergestellt. Eine Leihgabe aus Privatbesitz wurde im Bode-Museum in Berlin ausgestellt und dort gestohlen. Vermutlich wurde die Münze zerteilt und in Einzelteilen verkauft.

Aufgrund der großen Beliebtheit dieser Anlagemünzen sind gerade bei Online-Versteigerungen auch viele Fälschungen im Umlauf, die kaum zu erkennen sind. Deshalb gilt es gut aufzupassen und sich zur Sicherheit besser an seriöse, sachkundige Numismatiker zu wenden. Das Briefmarkenauktionshaus Dreiländereck e.K. steht Ihnen gerne mit seinem Wissen und seiner Erfahrung stets zuverlässig und beratend zur Seite.

Der nächste Youngster ist der „Australian Kangaroo“, zuvor auch als „Australian Nugget“ bezeichnet. Diese Münze wird erst seit 1986 geprägt und ist aufgrund ihres Feingehaltes von 999,9/1000 eine beliebte Anlagemünze, in Australien aber auch ein offizielles Zahlungsmittel. Die Münzen sind in diversen Stückelungen erhältlich.

Die Vorderseite der Münze zeigte zunächst jährlich wechselnde Motive verschiedener Goldnuggets, dann ebenfalls jährlich wechselnde Känguruhdarstellungen. Der Wechsel zu den Tierdarstellungen erklärt sich damit, dass Tiermotive besser zu verkaufen sind. Auch die Rückseite dieser Münze ist mit dem Konterfei der Königin Elisabeth II. versehen.

Die größte Goldmünze der Welt wurde von der Münzprägeanstalt Perth Mint produziert. Mit einem Gewicht von einer Tonne, einem Durchmesser von 80 cm und einer Dicke von 12 cm besteht diese Münze aus 24 Karat Gold und wird vor Ort ausgestellt.

Findet sich auch in Ihrer Schatulle eine dieser Goldmünzen? Wenden Sie sich mit Fragen und Verkaufsabsichten gerne an die Profis des Briefmarkenauktionshaus Dreiländereck e. K., die Sie seriös und zuverlässig beraten.

Der dritte im Youngster im Bunde ist der „Wiener Philharmoniker“. Diese Anlagemünze wurde erstmals 1989 geprägt, zunächst in zwei Größen, später auch in diverser Stückelung. Der Feingehalt weist 999,9 Tausendstel Gold auf.

Bis 2004 wurden 8,2 Millionen „Wiener Philharmoniker“ verkauft und errangen damit den Titel der meistverkauften Münze der Welt.

Wer kennt sie nicht, die berühmten Wiener Philharmoniker und ihr hinreissend schwungvolles Neujahrskonzert? Das Motiv der Münze „Wiener Philharmoniker“ ist immer gleichbleibend, auf der einen Seite werden die Instrumente der berühmten Wiener Philharmoniker wie z. B. Horn, Fagott, zwei Geigen, Cello oder Harfe dargestellt, auf der anderen Seite findet sich die Abbildung der Orgel aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Lediglich das Jahr der Prägung wird jeweils entsprechend geändert.

Inzwischen gibt es auch Silber- und Platinversionen.

Der „Wiener Philharmoniker“ ist die einzige europäische Anlagemünze mit Euro-Nennwert und besonders in Nordamerika und Japan begehrt.

Auch den „Wiener Philharmoniker“ gibt es in einem überdimensionalen Ausmaß, den sogenannten „Big Phil“. Zum 15-jährigen Jubiläum dieser Anlagemünze wurden 15 Münzen aus jeweils 31,103 kg Gold produziert. Der Durchmesser beträgt 37 cm und die Dicke 2 cm. Der „Big Phil“ wurde erstmals vor dem Wiener Riesenrad präsentiert, das zu diesem Zweck in eine gigantische Goldmünze verkleidet wurde. Eine dieser Münzen ist im Münchner Goldhaus zu bewundern.

So faszinierend die Hintergrundgeschichte zu Münzen und Briefmarken ist, so beruhigend ist es zu wissen, dass die eigenen Schätze und Fragen, die sich dazu ergeben, beim Briefmarkenauktionshaus Dreiländereck e. K. In den besten Händen sind. Bei den Profis, die Preise aufzeigen und bar bezahlen. Unsere Experten beraten Sie gerne kompetent und zuverlässig in allen großen Städten Deutschlands und der Schweiz, sowie nach Absprache ebenso im Ausland.

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